Bauen in der 4. Generation

Mein Name ist René Lehmann, ich wurde 1976 geboren, bin gelernter Fliesenleger und seit dem 15.10.2010 selbstständig.

Auch wenn meine eigene Firma noch recht jung ist, so kann ich auf eine lange Handwerkertradition zurückblicken. Bereits in der vierten Generation ist meine Familie im Baugewerbe Tätig. Nach meiner Lehre zum Fliesenleger arbeitete in bis zum Jahr 2010 zusammen mit meinem Vater in unserem Familienbetrieb, welchen mein Vater jedoch Altersbedingt schließen musste. Aus diesem Grund entschloss ich mich den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

Anlässlich des 70-jährigen Firmenjubiläums gab es 2004 einen Zeitungsartikel über die Firma Lehmann. Hier können Sie diesen Artikel lesen.

Die Firmengeschichte (ein Auszug aus dem Dahme Magazin)

Firma LehmannAm 03.02.1934 erreichte Maurermeister Herrmann Lehmann sein lange angestrebtes Ziel: Die Eintragung in die Handwerksrolle. Schon bald erwarb sich Lehmanns Firma einen guten Ruf.

Mit Pferd und Wagen oder Fahrrad wurden damals die vielen Baustellen der näheren und weiteren Umgebung angefahren. Den Aufbau und Erhalt des neugegründeten Betriebes unterstützten Sohn Erwin und Schwager Ewald nach Kräften. In der Nachkriegszeit waren die Aufgaben besonders vielfältig. Auch Bau-, Zimmermanns- und Tischlerarbeiten wurden ausgeführt - Not macht erfinderisch. Nach 28 Jahren, 1962, übernahm der Sohn Erwin den Betrieb des Vaters. Leider verstarb er schon 1969.

Nun lag die Verantwortung bei Enkel Gerd Lehmann. Gerade ausgelernt, setzte er sich wieder auf die Schulbank und legte 1972 in Potsdam die Meisterprüfung ab. Wie schon beim Großvater gab es für die Firmenleitung wieder Schützenhilfe aus der Familie: Onkel Herrmann, seines Zeichens Bankkaufmann, unterstützte den jungen Meister und Firmenchef in betriebswirtschaftlichen Belangen. Zu DDR-Zeiten war es für das Überleben des Betriebes erforderlich, staatliche Vorgaben zu erfüllen. Dazu gehörte die Arbeit in Einrichtungen der Landesverteidigung und in Gemeinden. Heute überwiegen private Bauherren im Auftragsbuch der Lehmanns.

Die Firma ist inzwischen von Pferdewagen auf 2 LKWs umgestiegen. Dem guten Ruf der Firma und der Fähigkeit zu kooperativer Zusammenarbeit ist es zu verdanken, dass sie auch oft als Subunternehmer angefordert wird. Ein gutes Beispiel ist die Beteiligung an der Rekonstruktion der Amtsverwaltung Mittenwalde, dem Paul-Gerhardt-Haus. Sowohl der Innenbereich, als auch die Gestaltung der Fassade wurde den Lehmanns übertragen. Auch die Rekonstruktion weiterer denkmalgeschützter Bauwerke in Mittenwalde stellen interessante Herausforderungen dar. Über welche Fähigkeiten die Firma Lehmann auf diesem Gebiet verfügt, konnte in der Vergangenheit bereits an der Kirche in Ragow und bei der Umgestaltung der alten Galluner Schule zum Kindergarten bewiesen werden. Mit ganz anderen Anforderungen dagegen musste man bei der Modernisierung der Neubauten in Bestensee klarkommen. Familientradition und gute handwerkliche Leistung ist das Erfolgsrezept der Firma: Der Vater, der Sohn, der Schwager, der Onkel - immer halfen sie in der Not. Dazu leisteten auch die Ehefrauen jeder Generation stets ihren Beitrag.

Heute verlangt das auch die Beherrschung des Computers. Gerd Lehmann ergänzt das Erfolgsrezept: "Nur dadurch, dass sich das gesamte Team über sechs Jahrzehnte jeweils auf die Probleme des Bauens der Zeit einstellte, konnte der Erfolg erzielt und der Betrieb bewahrt bleiben.Dabei zählt für uns vor allem: "Qualität ist des Handwerks Ehre". In diesem Geist wächst nun der Urenkel von Herrmann Lehmann heran.

Zeitungsartikel zur Übergabe der Firma "vom Vater zum Sohn"

Hinweis:

Klicken Sie auf den Zeitungsartikel um ihn zu vergrößern.

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